Partizipation und Demokratie-Innovationen in der Kinodokumentation „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“

Rita Trattnigg zeigt wie mit Demokratie-Innovationen zukunftsfähige politische Lösungen erarbeitet werden können.

Rita Trattnigg zeigt wie mit Demokratie-Innovationen zukunftsfähige politische Lösungen erarbeitet werden können.

Rita Trattnigg ist Protagonistin in der aktuellen Kino-Dokumentation „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ produziert von der Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion. Sie zeigt darin, dass mit Demokratie-Innovationen eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Politik und BürgerInnen möglich ist.

Das Filmteam unter der Leitung Ko-Regisseurin Teresa Distelberger konnte dabei Einblicke in die Arbeit beim ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rat zur Demokratie-Reform portraitieren. „Ich bin immer wieder beeindruckt über die qualitätsvollen Lösungsvorschläge, die zufällig ausgwählte BürgerInnen in einem moderierten BürgerInnen-Rat in nur 1 1/2 Tagen erarbeiten. Die Lösungsvorschläge sind klar, konkret und zumeist mit relativ einfachen Mitteln umsetzbar und erhöhen die Lebensqualität der Menschen enorm!“, fasst Rita Trattnigg ihre Erfahrung mit dem Modell BürgerInnen-Rat zusammen und zeigt sich auch stolz, dass unter anderem durch die Arbeit des Salzburger BürgerInnen-Rates im Rahmen der Enquete-Kommission des Salzburger Landtages eine Verankerung derartiger Instrumente partizipativer Demokratie in der Salzburger Landesverfassung erreicht werden konnte.

Im Pressetext zum Film heißt es: „Überall hören wir von Krisen, Medien schüren Verunsicherung. Wie reagieren wir darauf? Augen zu, Ohren zu? Oder lieber Ärmel aufkrempeln und was tun?

Auch Rita Trattnigg lässt sich die Laune nicht verderben und setzt sich gegen Politikverdrossenheit ein. Im BürgerInnen-Rat erarbeitet sie jenseits von parteipolitischen Widersprüchen mit zufällig ausgewählten BürgerInnen konkrete Lösungen für eine lebendige Demokratie. „Die Weisheit der Vielen ist aktuell gefragt.“

Wir leben in einer Zeit, wo nicht mehr eine Person alleine „die Antwort“ hat. Das spiegelt sich auch in der Herangehensweise an diesen Film wider, für den mehrere RegisseurInnen losgezogen sind, um mit Menschen zu sprechen, die Mut machen.

Die sechs dabei entstandenen Porträts kreisen um die zentralen Fragen: Wie wollen wir leben? Wie geht das gemeinsam? Was kann ich zu all dem beitragen?

DIE ZUKUNFT IST BESSER ALS IHR RUF macht Mut: Sechs Beispiele erzählen von der Möglichkeit, den Lauf der Dinge doch selbst mitzugestalten.“ (Pressetext)

Kinostart ab 12. Mai 2017

Nähere Informationen und Trailer:
Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion

Pressemappe zum Film (pdf)

Filmsite „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“

 

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Zukunftskonferenz 2017: Kremser Modell für Information und Bürgerbeteiligung vorgestellt

Das Kremser Modell für Information und Bürgerbeteiligung wurde beschlossen und präsentiert

Das Kremser Modell für Information und Bürgerbeteiligung wurde beschlossen und präsentiert

Pünktlich zur Zukunftskonferenz 2017 konnte das Kremser Modell für Information und Bürgerbeteiligung nach einem produktiven, einjährigen Erabeitungsprozess zwischen BürgerInnen, Verwaltung und Politik vorgestellt werden. Kernpunkte des Modells sind die verbesserte Information der BürgerInnen über Vorhaben der Stadt durch eine im Internet verfügbare Vorhabenliste und ein Beteiligungsraster, der die bei den einzelnen Vorhaben mögliche Art und Umfang von Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigt.
In den Arbeitssitzungen wurden unterschiedliche Ansätze und internationale und nationale Beispiele analysiert und daraus gemeinsam ein für Krems passendes Modell entwickelt.

Die Vorhabenliste ist ein bereits in mehreren Städten, darunter auch Graz, sehr erfolgreich eingesetztes Mittel zur Information über städtische Vorhaben. Die Vorhabenliste wird vom Magistrat Krems im Internet aktuell gehalten und gibt kurz und übersichtlich Auskunft über die geplanten städtischen Vorhaben.

Der Beteiligungsraster dient zur Verknüpfung der Vorhaben mit der Art und Umfang der Bürgerbeteiligung beim jeweiligen Vorhaben. Dazu wurden drei Projekttypen definiert (1. Politiken/Politikentwicklung, 2. Pläne/Programme und 3. Städtebauliche Vorhaben im städt. Wirkungsbereich) die die Einordnung ermöglichen, ob und in welchem Umfang Bürgerbeteiligung bei den jeweiligen Vorhaben möglich ist.

Damit verpflichtet sich das Kremser Modell für Information und Bürgerbeteiligung den Prinzipien der Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Frühzeitigkeit, Rückmeldung, klarer Zuständigkeit und wechselseitiger Ergänzung.

Wie wichtig für Krems die Umsetzung dieses Modells ist, erschließt sich daraus, dass die zuständige Stadträtin Frau Hollerer, „eine halbe Dienststelle als Ressource für die Umsetzung des Modells“ erreichen konnte. Das Kremser Modell für Information und Bürgerbeteiligung wurde am 22. Februar 2017 im Gemeinderat beschlossen. Damit ist die Stadt Krems eine der wenigen Städte in Österreich, die über ein institutionalisiertes Modell für Bürgerbeteiligung verfügt, übernimmt dadurch eine Pionierrolle und unterstreicht damit die Wichtigkeit einer zukunftsfähigen, innovativen und vor allem gemeinsamen Stadtentwicklung!

Weitere Infos:
http://www.krems2030.at/modell-zur-information-und-buergerbeteiligung/#more-526

Download des Kremser Modells für Information und Bürgerbeteiligung (Volltext):
http://www.krems2030.at/wp-content/uploads/2017/02/Bericht-Modell-InfoBB-Stand-2.2.2017.pdf

Präsentationsfolien des Modells (Kurzfassung/Präsentation):
http://www.krems2030.at/wp-content/uploads/2017/02/Praesentation-Modell-BB-170130.pdf

Bericht im Stadtjournal Krems 03/2017:
„Wir reden mit! Die Stadt hat jetzt klare Spielregeln für Bürgerbeteiligung“

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Erarbeitungsprozess für Beteiligungsmodell Krems gestartet

In mehreren mit modernen Partizipationsmethoden moderierten Arbeitstreffen wird das "Kremser Beteiligungsmodell" von Politik, Verwaltung und BürgerInnen erarbeitet

In mehreren mit modernen Partizipationsmethoden moderierten Arbeitstreffen wird das „Kremser Beteiligungsmodell“ von Politik, Verwaltung und BürgerInnen erarbeitet

Eine steigende Anzahl von Städten und Regionen widmet sich in den letzten Jahren der Frage, wie die Herausforderungen der Zukunft durch mehr Partizipation und Bürgerbeteiligung gelöst werden können.  Die Stadt Krems an der Donau hat diese Zeichen der Zeit erkannt und sich zur Erarbeitung eines Modells zur Bürgerbeteiligung entschlossen. Auf der Zukunftskonferenz im März 2016 wurden mit über 100 teilnehmenden BürgerInnen in mehreren Workshops erste Grundpfeiler des Modells erarbeitet.

Auf diese Grundlagen aufbauend, soll das „Kremser Modell“ in einem einjährigen Prozess an dem die Stadtpolitik, die Verwaltung und Bürger beteiligt sind ausformuliert werden. Dazu wird es unterschiedlich zusammengesetzte Arbeitssitzungen von Politik und Verwaltung geben, wo mit modernen Beteiligungsmethoden innovative Lösungswege diskutiert und gemeinsame Sichtweisen hergestellt werden sollen.

Ziel dieses moderierten, partizipativen Prozesses ist es, ein passgenaues Modell für Krems zu entwickeln und eine zeitgemäße Verknüpfung von Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu ermöglichen. Das Kremser Beteiligungsmodell hat die Aufgabe, das Potenzial und die Lösungsenergie der BürgerInnen optimal mit den bestehenden politischen Institutionen zu verbinden und so eine optimale Zukunftsentwicklung für Krems zu garantieren.

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Bürgerbeteiligung: Wer ist das Volk?

Bürgerbeteiligung diskutierten an der FH-Kärnten Cik, Albel, Trattnigg, Hellriegl, Stainer-Hämmerle, Godescha, Brodel

Bürgerbeteiligung diskutierten an der FH-Kärnten Cik, Albel, Trattnigg, Hellriegl, Stainer-Hämmerle, Godescha, Brodel

„Wenn man Partizipation zulässt, partizipiert man am Erfolg!“

Im Rahmen der vom Studienbereich Wirtschaft & Management ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „Kärnten 2030 – Chancen für Kärnten“ referierten Kathrin Stainer-Hämmerle und Manfred Hellrigl vor rund 100 interessierten ZuhörerInnen am Campus Villach zum Thema „Wer ist das Volk? Bürgerbeteiligung statt Politikverdrossenheit“.

Kathrin Stainer-Hämmerle, Professorin für Politikwissenschaft an der FH Kärnten, beleuchtete das Thema aus Sicht des mündigen Bürgers. Laut Umfrage (Eurobarometer 2015) sind rund 43% der Österreicher mit der Demokratie im Land unzufrieden. Stainer-Hämmerle ortet dennoch keine Politikverdrossenheit, sondern vielmehr hohe Skepsis und Kritik an den Ergebnissen der Politik und fordert von BürgerInnen ihre passive Erwartungshaltung gegenüber der Politik in aktives Engagement mit Verantwortung zu ändern. Im Gegenzug bedeutet Partizipation für PolitikerInnen automatisch Machtverlust, aber auch die Chance auf Vertrauensgewinn. “Politik darf nicht mehr als Kampf von Interessen, sondern muss als Herstellung von Gemeinwohl verstanden werden“, so Stainer-Hämmerle.

Dass neue Formen der Partizipation Erfolg versprechen, zeigt sich am Beispiel Vorarlberg. Über positive Erfahrungen bei der Umsetzung von politischen Entscheidungen durch den Einsatz von Bürgerräten berichtete. Manfred Hellrigl, Leiter Büro für Zukunftsfragen, Vorarlberger Landesregierung. Um die immer größer werdende Kluft zwischen Regierenden und Regierten zu schließen, setzte man dort vermehrt auf Selbstorganisation der BürgerInnen und fand im Bürgerrat ein dafür geeignetes Instrument. 12 bis 14 zufällig ausgewählte Personen arbeiten eineinhalb Tage gemeinsam ein Thema aus und präsentieren abschließend eine von allen TeilnehmerInnen getragene gemeinsame Erklärung. Hellrigl fordert eine neue Kultur des Miteinanders und betont: „BürgerInnen bringen eine wichtige Perspektive ein, nämlich diejenige der Personen, die in dem Land leben und auf die dürfen wir nicht verzichten!“

Rita Trattnigg, Expertin für Bürgerbeteiligung und Prozessbegleiterin des Instituts für kulturellen Wandel sah drei wichtige Punkte für Kärnten am Weg in eine erfolgreiche, partizipative Zukunftsgestaltung: „1. ein Bekenntnis der Politik zu qualitativ hochwertiger BürgerInnen-Beteiligung, 2. die Bereitschaft, ein professionell aufgesetztes „Pilotprojekt“ z.B. einen landesweiten BürgerInnen-Rat durchzuführen und 3. „Landeplätze“ in der Verwaltung, die sich mit Bürgerbeteiligung und deren Ergebnissen befassen.“

Die Veranstaltung wurde, unter reger Beteiligung des Publikums, mit einer lebendigen Diskussionsrunde abgeschlossen. Viele Menschen haben den Mut sich zu äußern, werden aber nicht entsprechend gehört. Der Unmut über die fehlende „Feedback-Kultur“ von Seiten der Politik war bei den Wortmeldungen aus dem Publikum deutlich zu spüren. Einigkeit herrschte jedenfalls darüber, dass Kärnten „reif“ für neue Formen der Partizipation ist. Günther Albel, Bürgermeister der Stadt Villach, äußerte sich mit einem klaren „Ja“ zur Einsetzung eines Bürgerrats zum Thema Altstadt. Ein erster Schritt in Richtung einer neuen  „Kultur des Miteinanders“?

(Text: FH-Kärnten)

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BürgerInnen-Rat in München

Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter  bei der Präsentation der Ergebnisse des BürgerInnen-Rates in München

Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter bei der Präsentation der Ergebnisse des BürgerInnen-Rates in München (links: Prozessbegleiterin und Bürgerratsexpertin Rita Trattnigg)

Am Montag, den 21. März, diskutierte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter mit rund 130 Bürgerinnen und Bürger im Alten Rathaus in München über Ziele und Erwartungen der Umweltpolitik. Die Veranstaltung steht in einer Reihe von Bürgerdialogen, mit denen das BMUB im 30. Jahr seines Bestehens eine breite gesellschaftliche Debatte über die Umweltpolitik der Zukunft anstoßen will.

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BürgerInnen-Rat in Leipzig

BuergerInnen-Rat Leipzig

BuergerInnen-Rat Leipzig

„Ich bin tief begeistert, wie fundiert die Ergebnisse des Bürger-Rates sind. Ich nehme die Empfehlungen als Rückendeckung für eine mutigere Politik.“, so der deutsche Staatssekretär für Umwelt zum des ersten BürgerInnen-Rates im Rahmen des „Integrierten Umweltprogramms“ für Deutschland Ende Jänner in Leipzig.
Im Auftrag des deutschen Umweltministeriums fand von 22.-23. Jänner 2016 in der Stadt Leipzig der erste von insgesamt sechs BürgerInnen-Räten als Beitrag zum „Integrierten Umweltprogramm“ für Deutschland statt. Gemeinsam mit Schäfer&Breuss GbR gestaltete das Institut für kulturellen Wandel diesen BürgerInnen-Rat.

Als wichtigste Herausforderungen sahen die 16 zufällig ausgewählten Leipziger Bürgerinnen und Bürger unter anderem: Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, Umschichtung von Finanzmitteln, Ausbau der Infrastruktur und strukturierte Einbeziehung der BürgerInnen bei politischen Gestaltungsvorhaben.

„Die BürgerInnen sind offensichtlich schon weiter, als wir in der Politik oft glauben.“, so das Resümee des Leipziger Bürgermeisters bei der Ergebnis-Präsentation.

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Forum Alpbach Grossgruppenmoderation der Alpbach-Laxenburg Gruppe

Großgruppenmoderation der Alpbach-Laxenburg Gruppe am Forum Alpbach 2015

Großgruppenmoderation der Alpbach-Laxenburg Gruppe am Forum Alpbach 2015

An der Konzeption, Beratung und Moderation des High-Level-Treffens der Alpbach Laxenburg-Gruppe am diesjährigen Forum Alpbach war das Institut für kulturellen Wandel in Kooperation mit einem internationalen Moderatorenteam beteiligt.

Zu den TeilnehmerInnen zählten u.a. Jeffrey Sachs, Franz Fischler und der IIASA-Leiter Pavel Kabat. Auch Bundespräsident Heinz Fischer beehrte das Treffen mit einem Besuch.

Nähere Infos (engl.):
Website Alpbach-Laxenburg Group

Website IIASA

Fotos:
Fotostream auf Flickr

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Rita Trattnigg wandert

Im Rahmen der Ö1 Sendereihe „Moment am Sonntag. Naturgemäß“ wandert Rita Trattnigg mit Rainer Schultheis auf „ihren Hausberg“, den Hemmaberg im Kärntner Jauntal. Dabei besichtigen sich nicht nur die bekannten Ausgrabungsstätten aus der Römerzeit und besuchen die Rosaliagrotte, sondern diskutieren auch über innovative Formen partizipativer Demokratie (BürgerInnen-Rat).

Infos zur Sendung aus dem Ö1-Programm

Video zur Sendung:

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LR Mayer im Interview zum Mobilitäts-BürgerInnen-Rat

Die Chefredakteurin der Salzburger Bezirksblätter führte ein Interview mit LR Mayer und DI Kühn zu den Ergebnissen des ersten landesweiten Salzburger Mobilitäts-BürgerInnen-Rates.

Den Artikel können Sie unter diesem Link nachlesen.

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Landesweiter Salzburger Mobilitäts-BürgerInnen-Rat der Salzburger Landesregierung

Ergebnispräsentation des landesweiten Salzburger Mobilitäts-BürgerInnen-Rates im Chiemseehof

Ergebnispräsentation des landesweiten Salzburger Mobilitäts-BürgerInnen-Rates im Chiemseehof

Im Rahmen der Erarbeitung des Salzburger Landesmobilitätskonzepts 2016-2025 fand auf Inititative von Landesrat Hans Mayer ein landesweiter BürgerInnen-Rat statt. „Welche Weichenstellungen braucht es für unsere Mobilität der Zukunft in Salzburg?“, lautete die Fragestellung.

16 zufällig ausgewählte Salzburgerinnen und Salzburger berieten und diskutierten 1 1/2 Tage lang und präsentierten anschließend ihre Ergebnisse einem interessierten Publikum aus Landespolitik und beratenden ExpertInnen im Chiemseehof.

Hauptpunkte der Diskussion waren unter anderem die Stärkung des ländlichen Raumes, die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, mehr BürgerInnen-Beteiligung sowohl hinsichtlich politischer Teilhabe als auch betreffend innovative Finanzierungsformen, eine harmonische Beziehungskultur aller Verkehrsteilnehmenden und mutige Verkehrspolitik, die „die richtigen Projekte priorisiert und ungeachtet von Wiederwahlerwägungen auch durchzieht“.

Die Ergebnisse des Mobilitäts-BürgerInnen-Rates bezeichneten die externen, beratenden Verkehrsexpertinnen und Experten als „brilliant“. Es sei „erstaunlich, welch hohes Niveau und vor allem welche hohe Umsetzungseignung die erarbeiteten Lösungsansätze aufweisen.“

Abschließend formulierte LR Mayer seine Einschätzungen zum landesweiten Salzburger Mobilitäts-BürgerInnen-Rat pointiert: „Viel Juhu, einiges Aha und kein Oh-je“.

Link zum Ergebnisbericht (Kurzfassung)

Link zu Salzburg mobil (Projektseite)

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Video-Bericht zum ersten landesweiten Salzburger Bürgerinnen- und Bürgerrat der Enquette-Kommission des Salzburger Landtages

Teresa Distelberger und ihr Team von Geyrhalter-Filmproduktion haben beim ersten landesweiten Salzburger Bürgerinnen- und Bürgerrat gedreht und einen Videobeitrag gestaltet. Dieser vermittelt sehr lebendig und authentisch diesen innovativen Prozess partizipativer Politikgestaltung.

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Enquete-Kommission nimmt sich mehr Zeit für die Beratung der Ergebnisse des Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates

„Die Vorschläge der 26 Bürgerrätinnern und -räte sind zum Teil inhaltlich sehr anspruchsvoll und politisch hochaktuell. Sie verdienen, dass wir uns für die Beratungen die nötige Zeit nehmen,“ so begründete die Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf die Fortführung der Beratungen über die Ergebnisse des ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates.

In einer weiteren Sitzung (15. Jänner 2015) wird sich die Enquete-Kommission des Salzburger Landtags mit den Vorschlägen des ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates zum Thema „Wie wollen wir Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung in Salzburg gestalten“ beschäftigen.

Link zum Artikel auf der Site der Enquete-Kommission

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Ergebnispräsentation des Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates im Salzburger Landtag

Ergebnispräsentation des Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates im Salzburger Landtag

Ergebnispräsentation des Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates im Salzburger Landtag

Nach 1 1/2 Tagen wertschätzender und intensiver Diskussion präsentierten die 24 Bürgerrätinnen und Bürgerräte die Ergebnisse ihrer Arbeit an den Salzburger Landtag.

Insgesamt wurden mehr als 75 Lösungsvorschläge zur Frage „Wie können wir Bürgerbeteiligung in Salzburg gestalten?“ ausgearbeitet.

Die Botschaften des BürgerInnen-Rates umfassen etwa:

  • Den Wunsch nach mehr Offenheit und Transparenz in der Politik.
  • Mehr Mut zum Klartext-Reden, denn „die Wahrheit ist den BürgerInnen zumutbar“.
  • Bürgerräte sollen regelmäßig in Salzburg zu wichtigen Themen durchgeführt werden, um einen Dialog zwischen Politik und BürgerInnen zu ermöglichen und die gegenseitige Potenziale besser zu nutzen.
  • Moderne Politik durch neue Indikatoren und Maßstäbe – so schlug der BürgerInnen-Rat vor, „Fortschritt nicht mehr ausschließlich über das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu messen, sondern neue, zeitgemäße Indikatoren wie Wohlergehen (well-being) zu etablieren“.

Grundtenor des Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates war es, dass „es einen Kulturwandel in der Politik braucht. Zukunftsfähige Politik hat nicht parteipolitische Strategiespiele im Auge, sondern das Kerngeschäft der Politik, nämlich das Gemeinwohl“.

Link zur gemeinsamen Erklärung des Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates

Link zum Video auf der Website der Enquete-Kommission des Salzburger Landtags

Presseberichte:

Link zum Artikel in den Salzburger-Nachrichten

Link zum Artikel auf Salzburg.at

Link zum Artikel auf Salzburg24.at

Blogartikel:

http://simon-hofbauer.at/2014/11/die-buergerinnen-raten-mehr-demokratie/

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Erster landesweiter Salzburger Bürgerinnen- und Bürgerrat

Engagierte Diskussionen am Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rat

Engagierte Diskussionen am Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rat

Zum Thema „Wie wollen wir die BürgerInnen-Beteiligung in Salzburg gestalten?“ tagte am 17. und 18. Oktober 2014 der erste landesweite Salzburger BürgerInnen-Rat im Schloss Goldegg.
Durchgeführt wurde der BürgerInnen-Rat im Auftrag der Enquete-Kommission zur Vorbereitung neuer Mittel der Teilhabe, Mitbestimmung und direkten Demokratie des Salzburger Landtages.

24 BürgerInnen nahmen teil und nutzen intensiv ihre Möglichkeit beim Thema Mitbestimmung mitzubestimmen.

In den engagiert geführten Diskussionen ging es einerseits darum, wie es wieder gelingen kann, Menschen aktiv für Politik zu interessieren und andererseits darum, wie dann eine optimale Beteiligung im politischen System Salzburgs gestaltet werden kann.
Klar wurde, dass bei den BürgerInnen ein großes Bedürfnis an politischer Mitgestaltung besteht und sie bereit sind ernstgemeinte und attraktive Angebote zur Beteiligung gerne anzunehmen. Bei Formaten wie dem BürgerInnen-Rat wird es mittels professioneller Moderationsunterstützung möglich, dass sich die Meinungen der BürgerInnen optimal entfalten und deren Wissen, Erfahrung und Potenzial einfließen können.

Am 24. Oktober 2014 werden die Ergebnisse des Ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rates im Salzburger Landtag präsentiert.

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Methodentraining „Dynamic-Facilitation“ erfolgreich absolviert

Zertifikatsverleihung an die hochzufriedenen TeilnehmerInnen am Dynamic-Facilitation Methodentraining

Zertifikatsverleihung an die hochzufriedenen TeilnehmerInnen am Dynamic-Facilitation Methodentraining

Drei Tage lang wurde intensiv gelernt, trainiert und geübt.

Neben den Grundlagen der Moderationsmethode Dynamic-Facilitation beschäftigte sich das Training insbesondere damit, wie Gruppen zu schwer lösbaren und verfahrenen Themen gemeinsam schöpferisch werden können. Durch professionelle Unterstützung wird es mit Dynamic-Facilitation möglich auch in  schwierigen und verfahrenen Situationen Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Auch der Erfinder der Methode Jim Rough war über Videokonferenz in das Training eingebunden.

Alle TeilnehmerInnen haben das Training erfolgreich absolviert und waren sichtlich erfreut darüber.

Stimmen von TeilnehmerInnen:
„Ich bin durch dieses Training reich beschenkt worden. Es hat mich auch persönlich gestärkt und verändert.“
„Das Training hat bereits erste praktische Auswirkungen für mich gehabt.“

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Zum ersten Mal in Kärnten: Methodentraining „Dynamic Facilitation“

Dynamic Facilitation Methodentraining zur Moderation von Zukunftsgestaltungsprozessen in Unternehmen, Institutionen, Regionen und Gemeinden erstmals in Kärnten

Dynamic Facilitation Methodentraining zur Moderation von Zukunftsgestaltungsprozessen in Unternehmen, Institutionen, Regionen und Gemeinden erstmals in Kärnten

Vom 25. bis 27. September 2014 findet erstmals ein „Dynamic Facilitation“ Methodentraining in Kärnten statt.

Im Seminarzentrum Schloss Krastowitz werden im Rahmen dieses Trainings Methoden erlernt, wie es gelingen kann gemeinsam an Lösungen für die großen Herausforderungen der Zukunft zu arbeiten. Diese Methoden werden sehr erfolgreich in Gemeinden, Regionen und Unternehmen zur Zukunftsgestaltung eingesetzt.

In diesem Training geht es darum, wie man mit „Dynamic Facilitation“

  • effektive Gestaltungsprozesse für gegenwärtige und künftige Herausforderungen moderieren,
  • innerhalb kurzer Zeit die Weisheit der Teilnehmenden als Potential für passgenaue Lösungen nutzen und
  • im gemeinsamen Denkfluss neue Möglichkeiten schöpfen kann.

Dieses Training eignet sich für

  • Menschen, die auf der Suche nach einer Methode sind, um schwierige Probleme gemeinsam anzugehen
  • Menschen, die daran interessiert sind, gemeinsam neue Innovationsquellen zu finden
  • Menschen, die in Organisationen eine wertschätzende und lösungsorientierte Gesprächs- und Zusammenarbeitskultur etablieren wollen.

Dieses Training in Kärnten ist das einzige „Dynamic-Faciltiation“ Training in Österreich im heurigen Jahr.

Link zu den Detail-Infos zum Training

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Ergebnispräsentation des ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rates

Ergebnispräsentation durch die Bürgerrätinnen und Bürgerräte des ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rates

Ergebnispräsentation durch die Bürgerrätinnen und Bürgerräte des ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rates

Am 25. Juni 2014 präsentierten die Bürgerräte und Bürgerrätinnen die Ergebnisse ihrer Arbeit im Rahmen des Kongresses „Tage der Zukunft“ vor rund 100 Teilnehmenden, darunter auch EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Grundtenor war, dass es in Zeiten, in denen man den Eindruck gewinnen könne, „die Demokratie liegt wie eine Leiche am Boden“ mehr denn je partizipative Formate und Demokratieinnovationen wie den BürgerInnen-Rat braucht, um die notwendige Lebendigkeit in die gemeinsame Zukunfts- und Politikgestaltung zu bringen. Welchen wichtigen Beitrag solche neue Beteiligungsmethoden – über die dabei erarbeiteten Lösungsvorschläge hinaus – für die Qualität des Zusammenlebens leisten können, unterstrich das Zitat eines Bürgerrates am Ende eindrucksvoll: „16 wildfremde Menschen wurden in 1 ½ Tagen zu Freunden in und für Kärnten.“

Die detailierten Lösungsvorschläge des ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rates finden Sie im folgenden Ergebnisbericht:
Erster landesweiter Kärntner BürgerInnen-Rat_Endbericht

Kurzvideos zum ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rat finden Sie hier: http://www.kaernten.tv/videos/3820/view

http://www.kaernten.tv/videos/3867/view

 

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Pressestimmen zum ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rat

Die Kleine-Zeitung berichtete unter dem Titel „16 VordenkerInnen für Kärnten“ über den ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rat.

Link zum Artikel:
16 Vordenker für Kärnten _ Kleine Zeitung

Die Partizipationsexpertin und Professorin am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) Dr. Patrizia Nanz gab der Kleinen-Zeitung ein Interview zum Thema innovative Methoden der BürgerInnen-Beteiligung und zu den damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten.

Link zum Artikel:
INTERVIEW_ Nanz_ _Das Wissen der Bürger ist anzuzapfen_ _ Kleine Zeitung

Und Antonia Gössinger spricht in der Kolummne „Aufwecker“ davon, dass es derzeit in Kärnten noch an offiziellen Ansprechpartnern und verbindlichen Regelwerken im Hinblick auf Partizipation und BürgerInnenbeteiligung mangelt.

Link zum Artikel:
Aufwecker_Antonia Gössinger_Kleine Zeitung

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Erster landesweiter Kärntner BürgerInnen-Rat hat getagt

TeilnehmerInnen des ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rates

TeilnehmerInnen des ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rates

Von 13. bis 14. Juni 2014 fand der erste landesweite Kärntner BürgerInnen-Rat im Stift Ossiach statt.
16 zufällig ausgewählte Kärntnerinnen und Kärntner beschäftigten sich mit Zukunftsherausforderungen und erarbeiteten in moderierten Diskussionen über 80 Lösungsansätze.
Als brennende Herausforderungen sahen die BürgerrätInnen folgende Fragestellungen: „Wie können wir der Jugend und jungen Familien Chancen und Perspektiven geben, in Kärnten zu bleiben oder zurückzukehren?“, „Wie können wir zukunftsfähige Wirtschaft und gute Arbeit in Kärnten etablieren?“ und „Wie können wir eine Beziehungskultur in Kärnten leben?“

Die detaillierten Ergebnisse des BürgerInnen-Rates zu diesen Fragestellungen werden am 25. Juni 2014 um 18:30 im Stift Ossiach präsentiert.

Grundtenor des ersten Kärntner BürgerInnen-Rates war es, dass „es auf das Miteinander ankommt“ und es darum geht, „Kärnten wieder als gestaltbaren Raum zu begreifen“.

Link zum Video-Beitrag auf kaernten.tv

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Artikel über Pionierprojekt „erster landesweiter Kärntner BürgerInnen-Rat“

Artikel von Antonia Gössinger über den politischen Kulturwandel in Kärnten

Artikel von Antonia Gössinger über den politischen Kulturwandel in Kärnten

Die renommierte Politikjournalistin Antonia Gössinger interviewte uns zur Frage „Wie kann eine neue politische Kultur gestaltet werden?“. Dazu braucht es unter anderem auch neue Beteiligungsinstrumente  wie etwa den „BürgerInnen-Rat“, der in anderen Bundesländern schon vielfach eingesetzt wird. Damit wird es möglich, das Potenzial der Menschen in den politischen Prozess einzubringen. Ein „zukunftsfähiges Betriebssystem unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens“ wird nur mit derartigen Innovationen möglich sein, so Rita Trattnigg im Artikel.

Mit unserem Pionierprojekt des „ersten landesweiten Kärntner BürgerInnen-Rates“ am 13. und 14. Juni 2014 im Stift Ossiach wollen wir zeigen, welches Potenzial diese neuen Beteiligungsformen für die Zukunftsfähigkeit Kärntens aufweisen.

Artikel landesweiter BuergerInnen-Rat Kaernten _ Kleine Zeitung

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Unternehmens-Rat Live-Demo am Gemeinwohlökonomie-Kongress Graz 2014

MitarbeiterInnen-Beteiligungsformat "Unternehmens-Rat" Live-Demo am Gemeinwohlökonomie-Kongress Graz 2014

MitarbeiterInnen-Beteiligungsformat „Unternehmens-Rat“ Live-Demo am Gemeinwohlökonomie-Kongress Graz 2014

Mein Vortrag und Workshop am Gemeinwohlökonomie-Kongress Graz widmete sich dem Thema MitarbeiterInnen-Beteiligung. Damit gemeint sind nicht Boni oder Umsatzbeteiligungen, sondern innovative Formate und innovative Methoden einer partizipativen Unternehmenskultur.

Um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein, müssen Unternehmen heute mehr denn je darauf bedacht sein, ihre wichtigste Ressource – die MitarbeiterInnen – bestmöglich einzubinden: Das innovative Format „Unternehmens-Rat“, bei dem in eineinhalb Tagen 16 zufällig ausgewählte MitarbeiterInnen in einem strukturierten, professionell moderierten (Innovations-)Prozess Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, zeigt welches Potential ‚aus der Mitte‘ des Unternehmens gewonnen werden kann. Am Gemeinwohlkongress Graz zeigte ich eine  Live-Demo des Unternehmens-Rates.

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„Wie wollen wir in Zukunft repräsentiert werden?“ Artikel in der Zeitschrift Political Science Applied

Die Ausgabe 3 von „Political Science Applied“, der Zeitschrift für angewandte Politikwissenschaft beschäftigt sich mit dem Thema „Neue Formen politischer Partizipation“.

Die darin versammelten Artikel versuchen, „die Kontroverse rund um Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken, Möglichkeiten und Einschränkungen neuer Formen politischer Partizipation aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten und anhand von Beispielen zu illustrieren“ (Prof. Jakob Lempp/Dr.in Angela Meyer im Vorwort).

Unser Artikel beschäftigt sich mit der „Frage der Entwicklung partizipativer Demokratie und zukünftiger Gestaltungsmöglichkeiten für die Praxis und Kultur der direkten Bürgerbeteiligung“ (ebd.), wobei wir auch von unseren Forschungsergebnissen und unseren eigenen Erfahrungen mit innovativen Beteiligungsmethoden berichten.

Link zu Political Science Applied, Volume 3 (gesamtes Heft)

Link zur Website von Political Science Applied

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Kurier: Rita Trattnigg unter den wichtigsten Veränderern Österreichs

Rita Trattnigg unter den 25 wichtigsten Knotenpunkten im Netzwerk des Wandels in Österreich

Rita Trattnigg unter den 25 wichtigsten Knotenpunkten im Netzwerk des Wandels in Österreich (FAS Research)

Anfang März berichtete der KURIER über die aktuelle Studie des Netzwerkforschers Harald Katzmair (FAS Research), die sich damit beschäftigt, welche Personen in Österreich wichtige Player sind, wenn es um die Ermöglichung von Veränderung geht.

Veränderung braucht sogenannte „Change-Maker“, also Menschen, die an neue Möglichkeiten glauben und mit Energie und Einsatz daran arbeiten, dass Erneuerung stattfindet. Doch das alleine genügt noch nicht.

„Diese Change-Maker hätten keine Chance ohne wohlwollende Unterstützer. Das sind Geldgeber oder etablierte Kenner der Szene, die ihr Know-how zur Verfügung stellen, oder Personen, die ihrerseits über ein großes Netzwerk verfügen, das beim Vorantreiben der Sache hilft. Von diesen Unterstützern gibt es gerade mal 220“, heißt es im KURIER Artikel weiter.

Die Studie der FAS Research identifiziert auch anhand einer Netzwerkgrafik die 25 wichtigsten ErmöglicherInnen des Wandels unter denen sich auch Rita Trattnigg befindet.

Link zum KURIER-Artikel

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Artikel Kleine-Zeitung zum Thema Zukunftsgestaltung in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft

Kleine Zeitung, "Zukunftsfähige Politik", 5. Februar 2014

Kleine Zeitung, „Zukunftsfähige Politik“, 5. Februar 2014

Wie können die komplexen Herausforderungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bestmöglich angegangen werden? Welche innovativen Anstätze und Methoden gibt es und wie gelingt kollektive Zukunftsgestaltung?
Mit diesen Themen beschäftigt sich mein Debatten-Beitrag zum notwendigen kulturellen Wandel insbesondere in der Beziehung von Politik und BürgerInnen.

Die Kunst des Gastgebens

In Zukunft braucht es neue Qualitäten wie Ermöglichung und Selbstermächtigung. Erfolgreiche Beispiele wie etwa die innovativen, partizipativen Formate und Methoden „BürgerInnen-Rat“ oder „Art of Hosting“ zeigen, wie es gelingen kann, die kollektive Intelligenz zur gemeinsamen Zukunftsentwicklung in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft optimal zu nutzen. Dadurch werden Alternativen zur Alternativlosigkeit und zukunftsfähige Lösungen möglich.

Artikel_Zukunftsfaehige Politik__Haderlapp_Kleine Zeitung_5_Feb_2014

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10 Fragen an Rita Trattnigg im aktuellen Trend-Update

Trend Update 2/2014 des Zukunftsinstituts

Trend Update 2/2014 des Zukunftsinstituts

In der Rubrik „Kluge Köpfe“ des aktuellen Trend-Updates richtet das von Matthias Horx geleitete Zukunftsinstitut „10 Fragen an prominente Forscher und Denker“. In der aktuellen Ausgabe beantwortet Rita Trattnigg die Fragen danach, wie „unsere Zukunft aussieht“.
Gestiegene Bedeutung unserer (politischen) GestalterInnen-Rolle, partizipative Gestaltungs- und Aushandlungsmethoden für eine Mitmach-Zukunft 2.0, Re-Souveränisierung und Lebensqualität stellen aus ihrer Sicht wichtige Bausteine kollektiver Zukunftsgestaltung dar.

Link zum Trend-Update (gekürzter Beitrag)

Fragebogen_Kluge Koepfe_Zukunftsinstitut_Feb 2014 (Volltext)

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„Zukunftsfähigkeit ist eine Frage der Kultur“ in den TOP 10 der Zukunftsliteratur 2013

Die internationale Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg wählt jedes Jahr die TOP 10 der Zukunftsliteratur aus.

Wir freuen uns, dass wir mit unserem Buch, das, so die Begründung, „die Chancen einer dialogischen politischen Kultur“ herausarbeitet, Eingang in diese hochkarätige Auswahl renommierter AutorInnen gefunden haben.

Top Ten der Zukunftsliteratur 2013

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Erster regionaler Bürger-Rat der Region Oststeirisches Thermenland-Lafnitztal

Bei der Moderation des ersten oststeirischen BürgerInnen-Rates

Rita Trattnigg und Thomas Haderlapp bei der Moderation des ersten oststeirischen BürgerInnen-Rates

Auf Einladung der Leader-Aktions-Gruppe konzipierten und moderierten wir den ersten oststeirischen BürgerInnen-Rat für die Region Oststeirisches Thermenland-Lafnitztal am 22. und 23. November in Bad Waltersdorf.

Wir arbeiteten mit elf zufällig ausgewählten Personen aus der gesamten Region zum Thema „Oststeiermark 2025 – Die Zukunft liegt in unseren Händen“.

Von zentralem Interesse kristallisierte sich die Frage nach der „regionalen Identität“ heraus. Als wichtige Herausforderung sahen die BürgerInnen-Räte die Vernetzung von Informationen über die Region und die Vernetzung von Menschen in der Region. Sehr wichtig für die Lebensqualität waren den BürgerInnen die regionale Landschaft und insbesondere die Stellung der regionalen Bio-Landwirtschaft. Als wichtige Herausforderung wurde das „Pendlerproblem“ und der Mangel an regionalen Arbeitsplätzen gesehen, wodurch die Bindung, insbesondere der jungen Bevölkerung an die Region abnimmt. Um die junge Bevölkerung vermehrt in Zukunftsentscheidungen einzubinden, sahen die BürgerInnen-Räte die Notwendigkeit, „der Jugend wieder mehr zuzutrauen“. Im Verlauf des BürgerInnen-Rates zeigte sich immer deutlicher, dass es nicht so sehr darauf ankomme „von den Bürgermeistern etwas zu verlangen“, sondern „selbst mit Vorschlägen aktiv zu werden und dann Unterstützung einzufordern“. Wichtig wäre es, so der BürgerInnen-Rat, bei wichtigen Zukunftsentscheidungen weitestmöglich „über Partei- und Gemeindegrenzen hinweg zu denken“.

Eine zentrale Aussage aus dem BürgerInnen-Rat lautete etwa: „Erst wenn die Menschen mitreden können, wird eine Region lebendig“ und „Wir sind alle miteinander aufgefordert zu beginnen. Wir sind die Region!“

Als wichtigste von 92 erarbeiteten Lösungsvorschlägen regten die BürgerInnen-Räte im anschließenden BürgerInnen-Cafe an, „ein Regions-Fest als Möglichkeit des Kennenlernens der Menschen und als Leistungsschau der Unternehmen der Region zu organisieren.“ Wichtig war es den BürgerInnen-Räten auch, „Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten wie den BürgerInnen-Rat zukünftig in der Region regelmäßig abzuhalten.“ Diese Lösungsvorschläge trafen bei den BesucherInnen des Bürger-Cafes, darunter auch vier Bürgermeister aus der Region, auf reges Interesse.

Link zu Eindrücken und Video vom ersten regionalen BürgerInnen-Rat der Region Oststeirisches Thermenland-Lafnitztal

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Enquete-Kommission zur Schaffung eines Bürgerrates im Salzburger Landtag

Rita Trattnigg moderiert die Enquete-Kommission des Salzburger Landtages in Form eines BürgerInnen-Rates

Rita Trattnigg moderiert die Enquete-Kommission des Salzburger Landtages in Form eines BürgerInnen-Rates (Bild aus dem Livestream)

Als Expertin für Partizipation und BürgerInnen-Räte war Dr. Rita Trattnigg neben Dr. Manfred Hellrigl (Büro für Zukunftsfragen, Vorarlberg) eingeladen, im Rahmen einer Tagung der Enquete-Kommission „Neue Mittel der Demokratie“ im Salzburger Landtag ihre Expertise im Hinblick auf BürgerInnen-Beteiligung und zukunftsfähige Politikgestaltung einzubringen. Im Zentrum des Interesses stand dabei das innovative Modell „Bürger-Rat“.

Rita Trattnigg und Manfred Hellrigl berichteten in ihren Referaten über bereits gemachte Erfahrungen mit BürgerInnen-Räten auf Gemeinde-, Regional-, Landes- und Bundesebene. Hervorgehoben wurde dabei, dass dieses Modell nicht nur die Stimmungen und Meinungen der Menschen zu den drängenden Herausforderungen sichtbar macht, sondern auch hilft, die ’schlummernden Schätze‘ an Lösungsmöglichkeiten und die ‚Weisheit der Vielen‘ zu heben. Zudem bietet gerade der im Rahmen von BürgerInnen-Räten mögliche Kulturwandel im Verhältnis von Politik und Zivilgesellschaft große Chancen für zukunftsfähige Gestaltungslösungen.

Abschließend moderierte Rita Trattnigg – um den Abgeordneten einen Eindruck zu vermitteln – die Enquete-Kommission in Form eines BürgerInnen-Rates und arbeitete dabei mit den Abgeordneten an ‚brennenden Fragen‘ im Zusammenhang mit neuen Mitteln der Demokratie.

In ihren abschließenden Wortmeldungen gingen die Abgeordneten auf ihr Erleben der Methode ein und meinten etwa: „Es war faszinierend, wie wir auf gleicher Augenhöhe und ohne Ansehung von Funktionen lösungsorientiert diskutiert haben und ich bin erstaunt, wie produktiv wir in dieser kurzen Zeit waren“. Oder: „Wie wohltuend diese andere, moderierte Gesprächskultur war“.

Link zum Bericht über die Sitzung der Enquete-Kommission in der Landeskorrespondenz

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Lehrveranstaltung an der Universität Klagenfurt: „Partizipation – Politik zum Selbermachen“ im Rahmen des „Wandel-Labors“

Lehrveranstaltung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Lehrveranstaltung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Nach dem Erfolg des letzten Jahres fand auch heuer wieder die von Studierenden konzipierte interdisziplinäre Lehrveranstaltung „Wandel-Labor“ an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt statt.
Damit wollen die Studierenden um den Initiator Alexander Brenner beitragen, das Studium „als Werkzeug mit dem man seinen Lebensraum formen kann zu erleben.“
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, „ein Bewusstsein für innovative und interaktive Lern- und Lehrmethoden zu schaffen und die Lerninhalte sollen eine Inspiration für eine mögliche Veränderung aktueller gesellschaftlicher Missstände sein und praktikable Alternativen für Veränderung aufgreifen.“

Gerne nahmen wir die Einladung an, eine Lehrveranstaltung dieses Semestercurriculums mit dem Titel „Partizipation – Politik zum Selbermachen“ zu gestalten. Nach einer Diskussion unserer Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen zu den Themen Zukunftsfähigkeit, kulturellen Wandel und innovative Möglichkeiten der Beteiligung wie etwa BürgerInnen-Räte sowie einem Referat von Monika Skazedonig zur ÖH-Politik an der Universität Klagenfurt arbeiteten wir mit den Studierenden mit der Methode Dynamic-Facilitation/BürgerInnen-Rat an der Frage „Wie kann es gelingen gemeinsam wirksam zu werden?“

Abschließende Feedbacks der TeilnehmerInnen waren etwa: „Ich habe viel Interessantes gelernt und ein Gefühl fürs Wir entwickelt“, „Mir ist aufgefallen, dass es in einer wertschätzenden Umgebung leichter fällt, Dinge anzunehmen“ und „Ich spüre, dass ich heute wieder ein Stück zukunftsfähiger geworden bin“.

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Kultur der Beteiligung: Mit BürgerInnen-Räten und „Art-of-Hosting“ die kollektive Intelligenz für gemeinsame, zukunftsfähige Lösungen nutzen

Komplexe Problemlagen stellen Organisationen, Institutionen und Unternehmen heutzutage vor große Herausforderungen. Die bislang praktizierte, vor allem linear-hierarchische Lösungssuche stößt dabei an Grenzen. Es braucht daher – wie auch unsere Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen als ProzessbegleiterInnen zeigen –  innovative Beteiligungsmethoden und alternative Formate der Entscheidungsfindung: Denn die Lösung kann heute niemand mehr alleine finden, sondern die Suche nach passenderen Antworten auf die vielfältigen Zukunftsherausforderungen ist mehr denn je eine Gemeinschaftsleistung!

Das dieswöchige Ö1-Radiokolleg zur „Lernenden Organisation“, gestaltet von Johannes Kaup, stellte mehrere dieser Methoden (BürgerInnen-Räte, Art-of-Hosting/die Kunst des Gastgebens für tiefgründige Gespräche und Unternehmensräte) und erste Erfolgsbeispiele vor.

Verbindendes Element dabei ist , dass es darauf ankommt, die Menschen wieder für Ihre Rolle als GestalterInnen zu gewinnen. Das gelingt, wenn man Räume für wertschätzende Gespräche schafft, in denen sie mit ihren Erfahrungen und Bedenken wahrgenommen werden und als ExpertInnen an der Problemlösung aktiv einbezogen werden.

„All diese kollektiven Zukunftsgestaltungsprozesse sind für mich Bausteine einer neuen Kultur der Beteiligung, bei der es darum geht, Räume zu schaffen, in denen sich die Menschen als GestalterInnen mit ihrer kollektiven Intelligenz entfalten können und gemeinsame Lösungsenergie entstehen kann. Gelebte Beteiligungskultur führt dazu, dass Menschen sich in ihre Gemeinde, Organisation oder ihr Unternehmen zukunftsorientiert einbringen. Diese Möglichkeit des Mitgestaltens macht Menschen motiviert und politisch aktiv“, so das Statement von Rita Trattnigg in der Sendung.

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Wiener Zeitung: Zukunftschance BürgerInnen-Rat

Artikel zum Thema "Zukunftsfähiges Regieren" in der Wiener Zeitung

Artikel zum Thema „Zukunftsfähiges Regieren“ in der Wiener Zeitung

Zukunftsfähiges Regieren geht weit über die Notwendigkeit eines neuen Stils hinaus – dafür braucht es einen tiefgreifenden kulturellen Wandel in der Beziehung von Politik und BürgerInnen.

Politik, die erfolgreich die drängenden Zukunftsherausforderungen angehen will, muss sich mehr denn je als Ergänzungsleistung verstehen. Erst wenn Politik und BürgerInnen sich wieder wechselseitig etwas zutrauen, kann das für zukunftsfähige Lösungen notwendige Vertrauen entstehen.

Zukunftsfähiges Regieren baut auf das Innovations- und Lösungspotenzial der Menschen und lädt diese zum Mitgestalten ein.

Dieser notwendige politische Kulturwandel braucht methodische Innovationen, wie etwa den BürgerInnen-Rat und institutionelle Innovationen, wie etwa Büros für Zukunftsfragen in Bund und Ländern.

Artikel in der Wiener Zeitung im Volltext

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21. Jahrhundert als Jahrhundert der sozialen Innovationen: Landkarte der neuen Zivilgesellschaft

Open-Innovation-Forum zeichnet die "Landkarte einer neuen Zivilgesellschaft" (Rita Trattnigg und die weiteren Jurymitglieder im Radiokulturhaus)

Open-Innovation-Forum zeichnet die „Landkarte einer neuen Zivilgesellschaft“ (Rita Trattnigg und die weiteren Jurymitglieder im Radiokulturhaus)

Zum Abschluss des Ö1-Jahresschwerpunkts „Open-Innovation“, bei dem es um das Aufzeigen und Vernetzen zivilgesellschaftlicher Projekte die dem Gemeinwohl dienen ging, wurden die innovativsten Initiativen im Radiokulturhaus präsentiert.

Dabei wurde eine bunte Landkarte wichtiger zivilgesellschaftlicher Innovationen sichtbar. Der thematische Bogen reichte dabei von Ernährungssouveränität, Gemeinwohlwirtschaft, Soziales, Partizipation bis hin zu Bildungsprojekten.

Für Jurymitglied Rita Trattnigg wurde sichtbar, „welches große Potenzial der kulturelle Wandel, der in den eingereichten und ausgezeichneten zivilgesellschaftlichen Initiativen spürbar wird, für unsere gesellschaftliche und politische Zukunftsfähigkeit aufweist.“

Das „Open-Innovation-Forum“ zum Nachhören und Nachlesen auf der Ö1 Hompage

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Seminar zum kulturellen Wandel: BürgerInnen-Rat und Soziale Innovation

Seminar zum kulturellen Wandel im Salzburger Bildungshaus St. Virgil

Seminar zum kulturellen Wandel im Salzburger Bildungshaus St. Virgil

Im Salzburger Bildungshaus St. Virgil haben wir ein Seminar mit dem Titel „Auf dem Weg zu einer Kultur der Zukunftsfähigkeit“ gestaltet. Dabei ging es darum, gemeinsam mit den TeilnehmerInnen ein Reflexions- und Übungsfeld im Hinblick auf den kulturellen Wandel zu eröffnen.

Große Bedeutung in diesem Zusammenhang hat für uns die Frage „Wie können wir als Gesellschaft neue Antworten auf die brennenden Herausforderungen formulieren?“. Aus unserer Sicht sind dazu neue Organisationsformen und Aushandlungsmethoden notwendig. Deshalb arbeiteten wir im Seminar mit innovativen Moderationsmethoden wie etwa „Dynamic Facilitation“ (mit der wir auch BürgerInnen-Räten erfolgreich durchführen) gemeinsam mit den TeilnehmerInnen an konkreten Lösungsvorschlägen.

Für eine Kultur der Zukunftsfähigkeit kristallisierte sich in der gemeinsamen Arbeit folgendes als wichtig heraus: „vertrauensvolle Beziehungen“, „gute Gesprächskultur“, „Handeln mit Freude und Leichtigkeit“, „Oasen für Reflexion und Vergemeinschaftung“, „durch eigenes Vorleben Geschmack auf zukunftsfähiges Leben machen“ und „Einfordern von geeigneten politischen Rahmenbedingungen“.

In den Rückmeldungen zum Abschluss des Seminars kam zum Ausdruck, dass die TeilnehmerInnen sich durch die Gestaltung des Seminars und die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit „inspiriert und bestärkt fühlen“.

Die positive und aktive Stimmung brachte ein Teilnehmer auf den Punkt, indem er als seine Erkenntnis aus dem Seminar formulierte, dass „wir alle über sehr viele Zukunftsfähigkeiten verfügen“.

Zur Seminarbeschreibung:
Seminar_kultureller Wandel_St_Virgil_Salzburg_2013

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Buchpräsentation in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen

Buchpräsentation und Diskussion in der Robert-Jungk-Bibliothek Salzburg

Buchpräsentation und Diskussion in der Robert-Jungk-Bibliothek Salzburg

Auf Einladung der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen haben wir in der Reihe „Zukunftsbuch“ unser Werk vorgestellt.

In seiner Einleitung meinte Dr. Walter Spielmann, dass unser Buch eine „hochkomplexe Materie hochspannend aufarbeitet“.

In der anschließenden Diskussion erhielt die Forderung nach Zeiten und Räumen für Zukunftsgestaltung große Resonanz. Wichtig für die zukünftigen Herausforderungen wird es sein, die Menschen in die Gestaltung ihres Lebensraumes einzubinden. Dabei wird es darauf ankommen, – ganz wie es bereits Robert Jungk formulierte – „Betroffene zu Beteiligten zu machen“.

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Vorbereitung des regionalen BürgerInnen-Rates in der Region Lafnitztal

Als Vorbereitung auf den ersten BürgerInnen-Rat in der Region Lafnitztal moderierte Rita Trattnigg ein Treffen mit den Bürgermeistern und pol. VerantwortungsträgerInnen

Rita Trattnigg moderiert ein Treffen mit den Bürgermeistern und politischen VerantwortungsträgerInnen der Region Lafnitztal.

Mit Bürgermeistern wurde der erste regionale BürgerInnen-Rat vorbesprochen, der Ende November in der Leader-Region Oststeirisches Thermenland Lafnitztal durchgeführt wird.
Ziel war es, den politischen Verantwortungsträgern das Instrument BürgerInnen-Rat zu erläutern, einen Eindruck von der methodischen Arbeitsweise zu vermitteln und die Ergebnisse bereits erfolgreich durchgeführter BürgerInnen-Räte vorzustellen.
Das Treffen moderierte Rita Trattnigg im Stile eines BürgerInnen-Rates, um den Bürgermeistern einen Eindruck vom Ablauf zu bieten. Die durch dieses Beteiligungsinstrument erreichbare Aktivierung und Potenzialfreisetzung sowie die dabei vorherrschende Möglichkeitsfokussierung wurden von den TeilnehmerInnen als positiv und bereichernd eingeschätzt.

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„Wie wollen wir 2020 in der Region Hermagor leben?“

Rita Trattnigg unterstützt den ersten regionalen BürgerInnen-Rat in Kärnten bei der Konzeption, dem Prozessdesign und der erfolgreichen Durchführung.

Rita Trattnigg unterstützt als Coach die ModeratorInnen Ilse Pogatschnigg und Friedrich Veider.

Zu dieser Frage fand im Gailtal der erste regionale BürgerInnen-Rat in Kärnten statt.
Der BürgerInnen-Rat beschäftigte sich insbesondere mit den Fragen der Infrastruktur und dem Thema Belebung der Region. In den 1 1/2 Tagen wurden über 140 Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, wie z.B. mobile Nahversorgung und Vernetzung bestehender regionaler Angebote.
Wesentliche Ergebnisse waren etwa, dass es mehr Bewusstseinsbildung im Hinblick auf die vorhandenen „Schätze“ der Region braucht (Natur, regionale Qualitätsprodukte, sozialer Zusammenhalt etc.) und das große Potenzial der Region „wiederentdeckt“ werden soll.
Der abschließende Grundtenor des BürgerInnen-Rates lautete: „Für eine lebenswerte Zukunft in der Region müssen wir alle zusammenhelfen. Wir brauchen weniger Ich und mehr Wir.“

Link zum Ergebnis-Bericht (pdf auf partizipation.at)

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Interview im SOL-Magazin: Über Beteiligungskultur, Lebensqualität und Genuss

Beim entspannten SOL-Interview im Wiener Stadtpark mit Obfrau Vera Besse

Beim entspannten SOL-Interview im Wiener Stadtpark mit Obfrau Vera Besse

Das SOL-Magazin – Zeitschrift für Solidarität, Ökologie und Lebensstil führte mit uns ein Gespräch zu unserem Buch.

In entspannter Atmosphäre im Wiener Stadtpark sprachen wir unter anderem über die Notwendigkeit eines neuen Wohlstandsverständnisses und das Erfordernis eines ko-produktiven und ko-kreativen Zusammenwirkens von Politik und Zivilgesellschaft.

Zukunftsfähigkeit braucht uns alle.
Wir befinden uns im Übergang von den „großen Erzählungen“ (Lyotard) hin zum Zeitalter des „großen Gespräches“ in partizipativen Gestaltungsprozessen.
Gemeinsam die großen Zukunftsherausforderungen individuell-lebenskünstlerisch und kollektiv-politisch anzugehen, bedeutet einen wichtigen Schritt in Richtung Lebensqualität. Deshalb: „Zukunftsfähigkeit ist nicht nur schwierig, sondern kann auch genussvoll sein!“

Interview Haderlapp Trattnigg in SOL-Magazin

Link zum gesamten Heftinhalt SOL 153

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Rezension im Magazin OYA

OYA-Cover_EntscheidungskunstIn der Septemberausgabe des Magazins „OYA – anders denken. anders leben“ (www.oya-online.de) wurde unser Buch rezensiert: Unter dem Titel „Kultur als Lebenskunst“ bespricht Leonie Sontheimer unsere Publikation, fasst die Kerninhalte stringent zusammen und resümiert: „Auf komplexe Weise, Widersprüche akzeptierend und mit neuen Methoden zeigen Haderlapp und Trattnigg, wie Wissenschaft auch sein kann: nah an den Menschen und am Wandel“.

Rezension_Magazin OYA_Sept 2013

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Kleine Zeitung: Rita Trattnigg eröffnet „Debatte“ über Grundsatzfrage Lebensqualität

Kleine Zeitung: "Debatte" über Lebensqualität

Kleine Zeitung (11.09.2013):
„Debatte“ über Lebensqualität

In einem Beitrag in der Rubrik „Debatte“ schreibt Rita Trattnigg über die kulturelle Verfasstheit unserer Gesellschaft: Leistungsdruck, ökonomische Verwertungslogik und Burn-out dominieren derzeit unseren nicht-nachhaltigen Lebensstil. Sie konstatiert in vielfacher Hinsicht eine „atmosphärische Überhitzung“ und schädliche Veränderungen nicht nur im Weltklima, sondern auch im Arbeitsklima und im gesellschaftlichen Klima.

Was notwendig wird sind mehr denn je „Zeiten und Räumen für Reflexion von Grundsatzfragen wie insbesondere was Lebensqualität bedeutet“ und die radikale Hinterfragung jener Paradigmen die unsere Politik und Gesellschaft prägen, wie etwa das Wachstumsparadigma und den Performancedruck der Leistungsgesellschaft.

Dieser Artikel ist Teil einer Serie der „Denkfabrik – Denkt.at“, die Beiträge von „30 DenkerInnen unter 40“ im Hinblick auf Visionen für die Zukunft sammelt.

Link zum Beitrag:
Rita Trattnigg_Zwischen Leistungszwang und Burnout_Debatte_Kleine Zeitung

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Forum Alpbach 2013: Buchpräsentation und Diskussion

Bei der Diskussion mit Studierenden am Forum Alpbach 2013

Bei der Diskussion mit Studierenden am Forum Alpbach 2013

Auf Einladung des Club-Alpbach Vorarlberg haben wir im Rahmen der Perspektivengespräche unter dem Titel „Zukunftsfähigkeit als Frage der Kultur in Politik und Zivilgesellschaft“ unser Buch vorgestellt und dazu mit Studierenden diskutiert.

Im Zentrum stand die Frage, wie es gelingen kann,  eine Kultur der Zukunftsfähigkeit in Politik und Zivilgesellschaft zu initiieren. Zentral wird dafür ein Zusammenwirken von individuellen Inspirationen und politischen Rahmenbedingungen sein – Pionierleistungen einerseits und ermöglichende Politik andererseits. Was es braucht sind weitblickende Visionen und den (politischen) Mut, diese Wirklichkeit werden zu lassen. Essentiell wird die Auseinandersetzung mit Grundsatzfragen und die Reflexion unserer Vorstellungen sein. Was bedeutet Lebensqualität? Wie definieren wir Fortschritt? Welche Bedeutung hat (Wirtschafts-)Wachstum?

In der Diskussion mit den Studierenden wurde deutlich, dass diese sich ein vertiefte Auseinandersetzung mit den angesprochenen Grundsatzthemen und eine eingehende Reflexion der den derzeitigen Politikbetrieb zugrundeliegenden Paradigmen wünschen. Dies käme, so eine Studierende abschließend, „in den meisten Veranstaltungen, wie auch im Studium oft zu kurz“.

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„Was alle angeht, sollten auch alle angehen!“ – Artikel im Magazin der Landentwicklung Steiermark

Artikel "Was alle angeht, sollten auch alle angehen!" - Magazin Landentwicklung Steiermark

Artikel „Was alle angeht, sollten auch alle angehen!“ – Magazin Landentwicklung Steiermark

Anerkennung, Wertschätzung, BürgerInnenbeteiligung sind die Schwerpunktthemen der soeben erschienenen Ausgabe des Magazins „mitmenschlich“ der Landentwicklung Steiermark.

Wir beschreiben in einem Artikel, dass es in Zeiten der Krise(n) gemeinsame gedankliche und gestalterische Anstrengungen braucht, um andere, für Mensch, Umwelt und Gesellschaft passendere Lösungen zu erarbeiten.
Statt den zunehmenden ‚Leiden der modernen Gesellschaften‘ wie Alternativlosigkeit, Erschöpfung, Beziehungsverlust und Ohnmachtsgefühlen braucht es Mut, Pioniergeist und Experimentierfreude sowohl auf Seiten der Zivilgesellschaft als auch auf Seiten der Politik.

Was notwendig wird sind kollektive Gestaltungs- und Aushandlungsprozesse, die mit partizipativen Methoden erfolgreich unterstützt und durchgeführt werden können. Professionell durchgeführte partizipative Prozesse stellen äußerst wichtige soziale Innovationen dar, die in der Zukunft eine mindestens gleich wichtige Rolle spielen werden wie technologische Erfindungen.

Und ganz wichtig: Die Lebensqualitätsforschung zeigt, dass Mitgestalten-können in partizipativen Prozessen in mehrfacher Hinsicht ein wichtiger Zufriedenheits- und damit Standortfaktor für Gemeinden und Unternehmen ist, dass dabei wertvolles Sozial- bzw. Beziehungskapital aufgebaut werden kann und die gemeinsam erarbeiteten alternativen Handlungsoptionen darüber hinaus einen bemerkenswerten Beitrag zur Resilienz (Krisenfestigkeit) von Gemeinden und Unternehmen leisten.

Link zum Artikel „Was alle angeht, sollten auch alle angehen!“

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BürgerInnenbeteiligung als „Kulturgut“: ORF-Kulturmontag zum Thema Mitgestaltung

Rita Trattnigg in der ORF-Sendung "Kulturmontag" zum Thema BürgerInnenbeteiligung

Rita Trattnigg in der ORF-Sendung „Kulturmontag“ zum Thema BürgerInnenbeteiligung

Die ORF-Sendung „Kulturmontag“ beschäftigte sich diese Woche intensiv mit den Potentialen der Beteiligung von BürgerInnen an politischen Entscheidungsprozessen.
Anlass dazu bot die in Österreich einzigartige Zahl an Shopping-Centern an den Ortsrändern und die damit einhergehende Verödung vieler Ortszentren.

Anhand von mehreren Beispielen gelungener Prozesse der BürgerInnenbeteiligung (u.a. Ottensheim oder Bregenz) wurde der positive Beitrag zu Entscheidungen im Hinblick auf die Gemeinde- und Regionalgestaltung herausgearbeitet und neue ko-kreative und ko-produktive Formate vorgestellt, wie etwa die „Vor-Ort Ideenwerkstatt“ (Roland Gruber/nonconform), wo ArchitektInnen bauliche Gestaltungsprozesse live mit der Bevölkerung erarbeiten und umsetzen.

Dass es bei den heutigen multiplen Problemlagen neue Herangehensweisen braucht, wozu ganz besonders auch die geänderte Gesprächs-, Aushandlungs- und Entscheidungskultur in Politik und Gesellschaft gehört, wurde in der Sendung von Beteiligungsexpertin Rita Trattnigg deutlich gemacht. Zum Gelingen von Gestaltungsprozessen braucht es neben Engagement, Mut und Pionierfreude auch ein spezielles Prozess-Design und professionelle Durchführung.

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Interview auf „radio AGORA“

Interview in radio AGORA Sendung "Die Welt ein Dorf / Svet je vas", Sendungsmacher Andreas Exner

Interview in radio AGORA Sendung „Die Welt ein Dorf / Svet je vas“, Sendungsmacher Andreas Exner

Die Juni-Ausgabe der Sendung „Die Welt ein Dorf/Svet je vas“ stellte Sendungsmacher Andreas Exner unter das Motto „Zukunftsfähigkeit ist eine Frage der Kultur“ und gestaltete eine fast einstündige Sendung in Form eines Talks mit uns. Getreu dem Sendungsmotto behandelten wir ausführlich, was „bei den Großen“ nur wenig Platz hat: Warum es an der Zeit ist, unsere kulturelle Verfasstheit auf den Prüfstand zu stellen und was es braucht, um gelingende Gestaltungsprozesse zwischen Politik und Zivilgesellschaft möglich werden zu lassen. Klar wurde, dass es darum geht, nachhaltige Entwicklung nicht vorrangig als „verstaubten Begriff“ zu sehen, sondern Zukunftsfähigkeit im Zuge des notwendigen kulturellen Wandels gemeinsam in gelebte Praxis zu transformieren.

Die Sendung zum Nachhören oder Download gibt es unter folgendem Link am Cultural Broadcast Archive der freien Radios:
Die Welt ein Dorf / Svet je vas „Zukunftsfähigkeit ist eine Frage der Kultur“

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Von der erschöpften zur schöpferischen Demokratie: Artikel in der Wochenzeitung „Die Furche“

Artikel "Politik mit Zukunft" in der österreichischen Wochenzeitung "Die Furche", Mai 2013

Artikel „Politik mit Zukunft“ in der österreichischen Wochenzeitung „Die Furche“, Mai 2013

In der österreichischen Wochenzeitung „Die Furche“ erschien unser Artikel zum Themenkreis, welche politische Kultur es im Hinblick auf Zukunftsfähigkeit benötigt.
In Zeiten der immer komplexer werdenden Gestaltungsfragen geht es darum, den „Aufbruch von der erschöpften hin zu einer schöpferischen Demokratie“ zu ermöglichen. Zielführend dazu – so zeigen unsere Studien – ist es, Rückkoppelungen zwischen BürgerInnen und der institutionalisierten Politik sowie die dafür notwendigen Zeiten und Räume einzurichten. Denn so wird es möglich, wieder gegenseitig vertrauensbildende Beziehungsarbeit zu leisten und sich über entscheidende Grundsatzfragen der gemeinsamen Zukunftsgestaltung zu verständigen. Wichtig werden in diesem Zusammenhang moderierte partizipative Beteiligungs- und Aushandlungsprozesse mit innovativen Formaten und Methoden.
Was ansteht ist nicht mehr und nicht weniger als ein qualitativer Sprung in Politik und Demokratie: „Über eine Politik der ‚großen Erzählung‘ hinaus zu einer Politik des ‚großen Gesprächs‘ – einer Politik nicht für die Menschen sondern mit den Menschen.“
So könnte der Schritt von der Zuschauer- zur Mitmachdemokratie gelingen, in der Menschen sich als souveräne mitgestaltende politische Subjekte erleben. Und damit jene Teilhabe an der Zukunftsgestaltung erleben, die – wie die Lebensqualitätsforschung zeigt – einen zentralen Stellewert als Lebensqualitäts- und damit Standortfaktor eines Gemeinwesens (d.h. einer Gemeinde oder eines Unternehmens) darstellt.

Link zum Artikel in der Wochenzeitung „Die Furche“ (Mai 2013):
Politik mit Zukunft_Die Furche_Mai 2013

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Forschungsbrunch mit Tim Jackson

Tim Jackson, Professor für nachhaltige Entwicklung an der Universität Surrey und Rita Trattnigg beim Forschungsbrunch in der Kunsthalle Wien. Dahinnter ein Kunstwerk mit Worten Thomas Bernhards.

Tim Jackson, Professor für nachhaltige Entwicklung an der Universität Surrey und Rita Trattnigg beim Forschungsbrunch in der Kunsthalle Wien. Dahinter ein Kunstwerk mit Worten Thomas Bernhards.

Nach seiner vielbeachteten Rede bei den ERDgesprächen in der Wiener Hofburg, wo er für ein „generelles Neugestalten unseres Wirtschaftssystems“ plädierte, stand beim exklusiven Forschungsbrunch im Rahmen des Projekts „What would Thomas Bernhard do?“ in der Kunsthalle Wien die Frage „Welches Wachstum ist nachhaltig?“ im Zentrum.
Es gehe darum, sich insbesondere mit dem Dilemma auseinander zu setzen, dass in unserem Wirtschaftssystem vor allem Konsum als Wohlstands- und Lebensqualitätsfaktor gesehen wird und dies andere Bereiche, die oft viel direkter zur Lebensqualität beitragen (Bildung, Gesundheit, Soziale Arbeit, Kultur), ins Hintertreffen geraten lasse.
Im persönlichen Gespräch mit Tim Jackson haben wir dann auch darüber diskutiert, dass aus unserer Sicht nachhaltige Entwicklung/Zukunftsfähigkeit in mehrfacher Hinsicht ein kulturelles Projekt ist: Zum einen geht es um eine grundlegende Reflexion der Paradigmen und Glaubenssätze unserer Kultur und zum anderen kommt auch der Kunst dabei eine seismographische und gesellschaftshinterfragende Rolle zu. Im Zuge der Diskussion unserer Forschungsergebnisse meinte Tim Jackson, Autor des Sachbuch-Bestsellers „Wohlstand ohne Wachstum“ (oekom-Verlag), über unser Buch:

„It is rare to find such a finely balanced combination of philosophical sophistication and workable pragmatism.  Refusing simplistic prescriptions, Haderlapp and Trattnigg explore the contradictions and challenges inherent in modern society and place cultural change at the heart of sustainability.“

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Am Cover der Rezensionszeitschrift ProZukunft

Unsere Publikation am Cover der internationalen Rezensionszeitschrift "Pro Zukunft"

Unsere Publikation am Cover der internationalen Rezensionszeitschrift „Pro Zukunft“

Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen gibt seit 1986 die internationale Rezensionszeitschrift „Pro Zukunft“ heraus, die sich als Navigator durch die aktuellen Zukunftspublikationen versteht.
Das Editorial der aktuellen Ausgabe widmet Dr. Walter Spielmann dem Themenkomplex Zukunft der Demokratie und geht dabei speziell auf unsere Publikation ein, die „substanzielle Antworten gibt“ unter anderem zu der Frage, „wie die Rahmung einer zukunftsfähigen Politik aussähe“.

„Mit dieser Arbeit, die alle Vorzüge der fundierten Analyse mit dem nicht minder wichtigen Ausblick auf konkrete Zukunftspfade vereint, legen Thomas Haderlapp und Rita Trattnigg ein ungemein wichtiges, inspirierendes Buch vor“, resümiert der Leiter der Robert-Jungk-Bibliothek.

Link zum Editorial:
Editorial ProZukunft2013_1

Link zur ausführlichen Rezension:
Rezension Dr Walter Spielmann Leiter der Robert Jungk Bibliothek Salzburg

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Radio-Feature zur Gründung einer Demokratischen Bank

Radiofeature über die Gründung einer Demokratischen Bank in Österreich

Radiofeature über die Gründung einer Demokratischen Bank in Österreich

Unter dem Titel „Zins und Zockerei ade“ beschreibt der deutsche Radiomacher Caspar Dohmen den langen Weg zur Gründung einer „Demokratischen Bank“ in Österreich.
Im Mittelpunkt des ARD-Radiofeatures, das auch von Ö1 in der Sendereihe „Hörbilder“ ausgestrahlt wurde, steht ein Plenum der Mitglieder des Vereins zur Gründung einer Demokratischen Bank. Das Plenum ist das höchste Vereinsgremium in dem die wesentlichen Beschlüsse gefasst werden.  Rita Trattnigg, eine Gründungsvorständin des Vereins, moderiert das Plenum mit partizipativen Methoden wie etwa ‚Art of Hosting‘ bis hin zur Entscheidungsfindung mittels ’systemischen Konsensieren‘.
„Wenn die Gründung einer Bank durch einen zivilgesellschaftlichen Prozess möglich ist, dann ist alles möglich“, fasst Rita Trattnigg ihre Faszination mit dem Projekt zusammen, das sie mit partizipativen Diskurs-, Moderations- und Aushandlungsmethoden wesentlich unterstützt.

Link zum ARD-Radiofeature

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Buchpräsentation bei plenum in Wien

Ein Abend des kulturellen Wandels bei plenum in Wien

Ein Abend des kulturellen Wandels bei plenum in Wien

Zu einem Abend des kulturellen Wandels hat plenum – Gesellschaft für ganzheitliche nachhaltige Entwicklung anlässlich unserer Buchpräsentation eingeladen. Alfred Strigl, Geschäftsführer und Universitätslektor für nachhaltige Unternehmensführung, betonte in seinem Begrüßungsstatement, dass sich der kulturelle Wandel in jenen Unternehmen die er berät schon zeige und „eine entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen spielt“. Sylvia Brenzel, Leiterin der plenum-akademie, wies darauf hin, dass es im Zuge eines kulturellen Wandels nicht mehr reine Lehrgänge, sondern „ganzheitlich begleitete Werdegänge“ brauche, um  Menschen zu ZukunftsgestalterInnen zu machen.

Bei der Präsentation unserer Forschungsergebnisse gingen wir insbesondere auf folgende Fragestellungen ein: Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Zuge des kulturellen Wandels? Mit welchen Methoden kann im Zuge des kulturellen Wandels an neuen Antworten und Lösungsmöglichkeiten in Bezug auf derzeitige Krisenphänomene gearbeitet werden?

In Gruppendiskussionen arbeiteten die TeilnehmerInnen an dem Input des Abends weiter. Als Herausforderungen für Zukunftsfähigkeit zeigten sich dabei gefühlte Abhängigkeiten, erstarrte Strukturen, Ängste und unpassende Anreizsysteme. Als Gelingensfaktoren für Zukunftsfähigkeit kristallisierten sich positive Kommunikation, die Reflexion von Glaubenssätzen und „hemmungslose Wertschätzung“ heraus.

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Interview und Rezension im Magazin „seed“

Interview und Rezension im Magzin "seed"

Interview und Rezension im Magzin „seed“

Für die aktuelle Ausgabe von „seed“, das Magazin für ökosoziales Leben und Wirtschaften, sprach Chefredakteurin Michaela Hickersberger mit uns über die Kunst Politik zukunftsfähig zu gestalten.

Das Interview kreist um die Fragen, inwiefern die aktuellen Krisen in unserer kulturellen Verfasstheit wurzeln, dass bei dem derzeit herrschenden gesellschaftlichen und politischen Druck die Gefahr eine kollektiven Burn-outs besteht und was es braucht, um zu einem ko-kreativen und ko-produktiven Umgang zwischen Zivilgesellschaft und Politik zu gelangen.

Es geht um erweiterte Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten die verstärkt den Fokus auf Lebensqualität richten und vor allem darum, dass Visionen nicht als – politisches – ‚Krankheitsbild‘ hingestellt werden sollten … sondern eher im Gegenteil:  Visionslosigkeit ist problematisch – und die kann schmerzfrei und wirksam durch gemeinsame Prozesse ‚behandelt‘ werden.

Das gesamte Interview und eine Buchrezension finden sie in folgendem Link:
Interview_Magazin seed_2013_Kunst zukunftsfahiger Politik_HaderlappTrattnigg

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Vortrag und Diskussion mit Studierenden an der BOKU

Vortrag, Diskussion und Gruppenarbeit mit Studierenden der Universität für Bodenkultur

Vortrag, Diskussion und Gruppenarbeit mit Studierenden der Universität für Bodenkultur

Auf Einladung des Zentrums für globalen Wandel und Nachhaltigkeit der Universität für Bodenkultur stellten wir im Rahmen der Vorlesungsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ unsere Forschungsergebnisse zum Thema „Hemmnisse, Widersprüche und Gelingensfaktoren des kulturellen Wandels“ vor und arbeiteten gemeinsam mit den Studierenden daran weiter.

„Wo bestehen individuelle Gestaltungsspielräume im Hinblick auf Zukunftsfähigkeit?“ und „Wo sehen wir kollektive Gestaltungsspielräume im Hinblick auf Zukunftsfähigkeit?“ waren die zwei zentralen Fragestellungen.

Als kollektive Ansatzpunkte kristallisierten sich im Rahmen der Gruppenarbeit heraus: neue Leitbilder schaffen, klare Signale an Politik senden, Lust auf politische Partizipation fördern, Alternativen organisieren, Ideenaustausch und neue Ansätze der Entscheidungsfindung erproben.

Als individuelle Gestaltungsspielräume wurden erarbeitet: Selbstreflexion, einfühlsames Kommunizieren und Zuhören, Souveränität anstreben, sich informieren und kritisch sein, selbst ein gutes Beispiel für andere sein, mutig sein, geduldig Schritt für Schritt vorgehen und Spaß dabei  haben.

Die Schlussrunde unterstrich die Wichtigkeit von sichtbaren Alternativen und gelungenen Beispielen des kulturellen Wandels, die zeigen, dass Zukunftsfähigkeit sinnstiftend, lustvoll und genussreich sein kann und dabei noch Spaß macht!

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